Befestigung eines Aquapark

Die richtige Befestigung ist entscheidend für den Erfolg eines jeden AquaParks. Bei falscher Befestigung kann es zu übermäßigem Verschleiß, Beschädigung Ihres Parks und sogar Gefährdung der Besucher kommen.

Aqauglide hat zu Befestigung von AquaFunparks ein Ankersystem mit Flexleine entwickelt, das Wellen und unterschiedliche Belastungen mit einem Bungee-Seil absorbieren kann.

Zu jedem vorkonfigurierten Park gibt es ein Verankerungsdiagramm und zu jedem Modul befinden sich die nötigen Angaben zur Befestigung in der Beschreibung oder unter Downloads auf der Detailseite. Das nötige Befestigungsequipment finden Sie bei uns im Shop unter Zubehör. 

Um die Richtige Verankerung für jeden zu finden, setzt Aquaglide den Service eines Dienstleisters ein, der über umfangreiche Erfahrung verfügt, um die richtigen Verankerungslayouts zu bestimmen. Der Dienstleister ist auf Wunsch auch verfügbar, um eine komplette Installation von Anfang bis Ende zu überwachen oder durchzuführen.

Ob Sie den Park auf eigene Faust installieren oder unsere Dienstleistungen nutzen, wir sind für Sie da! 

Vertikal-, Horizontalbefestigung, was soll das sein?

Es gibt im Allgemeinen zwei Arten einen Aquapark zu befestigen. 

  • Vertikal

    Hierbei handelt es sich um die Befestigung am Grund. Das Ankerseil verläuft vertikal vom Eventmodul zum Anker.

  • Horizontal

    Diese Art der Befestigung wird vorwiegend in Schwimmbädern eingesetzt. Das Ankerseil läuft vertikal vom Beckenrand zum Eventmodul. Diese Methode kann leicht mit Bodenschrauben oder Vakuum-Saugbefestigungnen realisiert werden.

Richtlinen zur Aquaparkbefestigung

  1. Wassertiefe

    Jedes Aquaparkmodul benötigt eine Mindestwassertiefe. Diese finden Sie in der Artikelbeschreibung, Manual oder Datenblatt. Stellen Sie sicher, dass die Mindestwassertiefe, im Bereich, in dem sich das Modul befindet, eingehalten wird. Überprüfen Sie den Bereich, in dem sich Ihr Aquapark befindet, auf gesunkene oder Unterwasser befindliche Gegenstände, die die Besucher gefährden könnten.

  2. Sicherer Abstand

    Zu jedem Aquaparkmodul befindet sich in der Artikelbeschreibung, Manual oder Datenblatt eine Angabe zum Mindestabstand. Stellen Sie sicher, dass dieser Abstand zwischen dem Modul und Ufer, Docks, Stegen, Booten und anderen harten Objekten jederzeit eingehalten wird.

  3. Wasserpegel

    Bedenken Sie beim Messen der Wassertiefe mögliche Schwankungen, wie Gezeiten.
    Die Mindestwassertiefe muss auch bei niedrigstem Wasserstand garantiert sein. 
    Die Länge der Ankerseile muss so bemessen sein, dass sie auch bei Höchststand ausreichen. 

  4. Spielraum

    Je nach Einsatzort des Aquaparks wird dieser einer Strömung des Wassers und Belastung durch Wind ausgesetzt. Längere Ankerseile erlauben es dem Aquapark sich im Wind oder Strömung, zu bewegen und die Belastung besser zu verteilen. Das erhöht die Haltbarkeit Ihres Parks, benötigt aber entsprechenden Platz. Kürzere Ankerseile benötigen höheres Ankergewicht, um dem Park an Ort und Stelle zu halten.

  5. Beschaffenheit des Grundes

    Sand, feiner Kies, Lehm und Schlamm bieten guten Halt für Erdanker. Ein Erdanker bietet besten halt, bis er sich aus dem Untergrund löst, deswegen sollten immer mehrere Erdanker verwendet werden die den Ausfall eines Einzelnen abfangen.

    Bei Steinen, Unkraut oder losem Sand ist der Einsatz von Erdankern schwierig und es sollten besser gewichtete Anker eingesetzt werden. Diese können sich im Laufe der Zeit auf dem Grund bewegen. Um das zu vermeiden, sollten mehrere eingesetzt werden oder das Mindestankergewicht weit überschritten werden. Gewichtete Anker am besten aus verdichtetem Beton hergestellt werden, da normaler Beton immer Luft enthält, was dem Anker Auftrieb gewährt. Plattenförmige Anker verhindern das Verrutschen durch größere Reibungsfläche.

  6. Gefälle des Grundes

    Der optimale Untergrund für einen Aquapark ist eben oder allmählich abfallend. Das bietet den besten Halt für die meisten Ankertypen. Ein steil abfallender Grund ist für gewichtete Anker ungeeignet, da sie abrutschen können, in diesem Fall sind Bodenschrauben die beste Lösung.

  7. Wind- und Wasserbedingungen

    Bei Aquaparks, die Seegang, Wind und Bootswellen aus gesetzt sind, ist es eine besondere Herausforderung dieser Dauerbelastung entgegenzuwirken. Hier helfen nur besonders schwere Anker.

    Ist ein Sturm oder extremer Seegang angekündigt, ist es am besten den Aquapark aus dem Wasser zu holen und in Sicherheit zu bringen, um größere Schäden zu vermeiden.

  8. Was wird verankert und wie lange

    Abhängig von der geplanten Einsatzzeit des Wasserparks und der Größe der Module, sollte eine entsprechend robuste Verankerung eingesetzt werden.

  9. Anzahl der Anker

    Die Anzahl der Anker hängt davon ab, ob ein Modul im Wasser in seiner Richtung fixiert werden soll oder ob es rotierbar bleibt. Die minimale Anzahl an Ankern für jedes Modul finden Sie in der Artikelbeschreibung, Manual oder Datenblatt.

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